Novemberschatten

Nach einer Sommerpause - könnte man meinen - melde ich mich endlich zurück. Das heißt, es ist einmal wieder die Zeit gekommen, in der es scheint als bäume sich plötzlich alles vor einem auf. Ich weiß nicht, aber in letzter Zeit habe ich mich doch des Öfteren dabei erwischt, mit einem Kopfschütteln geziert von einem fassungslosen Lächeln durch den Tag zu gehen. Gut. Es entspricht natürlich der Wahrheit, dass ich mir mein Leben nicht gerade einfach gestalte, ich mag eben Herausforderungen, aber muss das denn heißen, dass sich die Menschen um mich herum verhalten, als hätten sie plötzlich allesamt eine zweite Idendität, die mir jegliche Kommunikation schier unmöglich macht?

Liegt es an mir? Wenn ja sollte ich schleunigst meine Studienrichtung (Angewandte Informatik) nochmal überdenken! Denn in dem Fall bin ich wohl, einfach ausgedrückt: zu dumm. Wenn ich allerdings genauer darüber nachdenke, verwerfe ich diese Variante schnell wieder. Liegt es also an der Jahreszeit? Tja, das wäre eine Option, die vielleicht noch am wahrscheinlichsten ist aber so wirklich logisch und schlüssig ist es - wie ich es auch drehen mag - trotzdem nicht.



Mir geht es einfach nicht in den Kopf, dass sich solch eine Dreistheit mit einem ansonsten doch gutmütigen Charakter mischen kann...

Letztendlich kann ich kaum etwas an den Macken der Anderen ändern und so bleibt mir nur der Rückzug in das Reich der Mathematik. Ja, Mathematik. Und sowie ich das Wort erwähne kommt mir doch gleich ein passender Gedanke zu meinem oben genannten Problem:

Im Reich der Zahlen gibt es die Kategorie Komplexe Zahlen, ein Thema, dass mir genauso wenig aufgehen mag wie die Geschichte der zwei Idenditäten, denn in diesem Zahlenbereich bildet sich eine Zahl aus einer realen und einer imaginären passend genannt: i

Eins habe ich mir besonder gut einprägen können: Da wo ein i vorkommt, ist meistens nichts gutes zu finden. Philosophisch betrachtet gar nicht mal so falsch, denn an der Tatsache, dass i zum Quadrat -1 ergibt, erkennt man doch schon vornweg die negative Einstellung!



Aber weg von dieser Interpretation gekreuzt von Mathe und Sozialwissenschaften. Es läuft letztendlich alles darauf hinaus, dass mich Studium als auch menschlicher Umkreis mir tierischst auf den Wecker gehen.

Zu schön, dass es keine Sau interessiert ^^
3.11.11 18:14
 


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Julia, November 1992 in Deutschland geboren, 18 Jahre alt, wohnhaft in Sachsen, Schülerin der 12. Klasse, Gelegenheits-Paranoiker mit einer ausgeprägten Fantasie, etwas eigensinnig mit dem Drang zum Perfektionismus & schließlich ein leidenschaftlicher Plüschtier-Fan. ^^
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